Im Fokus des Fachnetzwerks Infektionen steht eine Basisrekrutierung im Rahmen eines nicht-interventionellen Umbrella-Masterstudienprotokolls, das verschiedene Infektionsbereiche unter einem gemeinsamen Studiendesign bündelt. Die Basiskohorte folgt einer breit angelegten Rekrutierungsstrategie über fünf Module: Blutstrominfektionen, neue Infektionen, respiratorische Infektionen, gastrointestinale Infektionen und Infektionen des zentralen Nervensystems (ZNS). Zusätzlich werden Querschnittsbereiche zu Infektionen bei immunsupprimierten Patient:innen sowie Infektionen in der Notfall- und Intensivmedizin integriert. Die gezielte und dynamische Priorisierung bestimmter Erreger und Krankheitsbilder aus diesen Bereichen kann bei Bedarf durch einen Beschluss der zuständigen Gremien des Fachnetzwerks Infektionen erfolgen.

Die Standorte des Fachnetzwerks Infektionen verfügen über alle notwendigen organisatorischen, personellen und technischen Voraussetzungen, um weitere Infektionsstudien ab Phase II sowie darüber hinaus, gemäß Clinical Trial und Medical Device Regulation, effektiv und qualitätsgesichert durchzuführen.